„Es ist völlig inakzeptabel, das beim heutigen Stand der Technik der Anteil verschrotteter Komponenten bei den Investitionsgütern so hoch ist; dass nur wenige, zumeist unflexible Reparaturverfahren existieren und dass Erkenntnisse aus der Produktneuentwicklung in die Regeneration kaum einfließen", erklärte der Sprecher des SFB, Professor Jörg Seume, die Motivation seines Teams anlässlich des SFB-Starts 2009.
In seinem Sonderforschungsbereich wird seitdem die Instandsetzung von Triebwerken und von anderen komplexen Investitionsgütern optimiert. Denn wenn ein Flugzeug nicht fliegt, sondern gewartet wird, kostet das Geld – viel Geld. Trotzdem wird bislang gerade die Wartung der höchst komplexen und stark beanspruchten Triebwerke eines Flugzeugs auch heute noch weitgehend manuell durchgeführt und bei Reparaturen werden häufig Einzelteile betrachtet, nicht aber die Maschine als Ganzes.