Schlanker schmieden
Schon ein schneller Blick auf die eingesparten Arbeitsschritte zeigt das Potenzial der neuen Schmiede-Prozesskette, die in diesem Sonderforschungsbereich seit 2000 am PZH entwickelt wurde: Das Bauteil - etwa ein Zahnrad, eine Kurbelwelle - wird direkt im Anschluss an den Schmiedeprozess wärmebehandelt. Dafür lässt sich die ohnehin vorhandene Schmiedewärme nutzen. Wenn es die Presse verlässt, legt eine Transporteinheit das Bauteil in ein Sprayfeld aus Wasser und Druckluft ein, in dem es gehärtet wird. Nach dem Härten nutzt man die in den Bauteilen noch vorhandene Restwärme, um sie zu vergüten.
Diese gratfreie, hochpräzise Warmmassivumformung spart Energie, Zeit, Nachbearbeitungsschritte und bis zu 30 Prozent Material. Das Härten im Sprayfeld verhindert außerdem, dass sich die Bauteile verziehen.
Die Kernprojekte des SFB sind Ende 2011 ausgelaufen. Seitdem arbeiten die beteiligten Wissenschaftler in Transferprojekten daran, gewonnenes Wissen praxisnah aufzubereiten.
Das PZH ist mit folgenden Projekten beteiligt
SFB 489 - Teilprojekt A3: Modellierung und Simulation zur kontrollierten Abkühlung präzisionsgeschmiedeter Bauteile
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SFB 489 - Teilprojekt T6: Abschrecken induktiv gehärteter Bauteile mit der Spraykühlung
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SFB 489 - Teilprojekt A1: Lebensdauererhöhung von Werkzeugen für das Präzisionsschmieden von Zahnrädern durch PVD-Beschichtungen und Einlöten von Keramiksegmenten
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SFB 489 - Teilprojekt B6: Zerstörungsfreie Bauteilprüfung in der Prozesskette "Präzisionsschmieden"
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SFB489 „Aufmaßorientierte Feinpositionierung“ und „Hartfeinbearbeitung präzisionsgeschmiedeter Bauteile“
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SFB489 A4 - Feinbearbeitung von Stahl-Keramik-Verbunden
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SFB 489 – Transferprojekt T9: Prozesskette zur Herstellung präzisionsgeschmiedeter Hochleistungsbauteile
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SFB 489 - Teilprojekt T08: Gesteuerte Abkühlung von Karosseriebauteilen mittels Zweiphasen-Sprühkühlung
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